Wir, die IGS Sophie Sondhelm, sind eine

Mehr als 70% der gesamten Schulgemeinschaft (Schülerinnen und Schüler, Lehrer, technisches Personal, Hausmeister, das Sekretariat) haben sich mit ihren Unterschriften folgenden Grundsätzen verpflichtet, nach denen wir unser gemeinsames Schulleben gestalten wollen:

  1. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe einer Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
  2. Wenn an meiner Schule Gewalt geschieht, diskriminierende Äußerungen fallen oder diskriminierende Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, zukünftig einander zu achten.
  3. Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

http://www.schule-ohne-rassismus.org/wer-wir-sind/10-fragen-10-antworten/

 

Wie sind wir eine Courage-Schule geworden?

Es hat sich eine Projektgruppe gebildet, die sich für das Thema interessiert und aktiv werden wollte. Diese setzt sich aus SchülerInnen der 6. – 11. Jahrgangsstufe zusammen und wird durch Frau Braun betreut.

 

Zunächst wurden Unterschriften gesammelt: Klassen wurden besucht,

 

Grundsätze vorgestellt und sich für unser gemeinsames Ziel stark gemacht.

Auch einen Paten haben wir gefunden: Den Künstler René Blättermann, der bereits mit unserer Schule gemeinsam an einem Kunstprojekt arbeitet. Anschließend wurden die Unterschriften zur Bundeskoordination nach Berlin geschickt, die uns daraufhin den Titel „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ bestätigte.

 

War es das jetzt?

Es fängt jetzt erst an! Unterschriften genügen nicht, um tatsächlich eine Schule ohne Rassismus zu sein. Wir befinden uns am Beginn eines spannenden und herausfordernden Prozesses, den die Projektgruppe durch viele Ideen, Projekte und Aktivitäten unterstützen möchte. Durch Flashmobs, Theaterstücke oder Workshops möchten wir dauerhaft auf das Thema Rassismus aufmerksam und uns als Schulgemeinschaft dagegen stark machen.

Hier ist es uns ein Anliegen, bereits das Bewusstsein für vermeintliche Kleinigkeiten zu schärfen: Wie gehe ich mit anderen um? Wie begegne ich Andersartigkeit? Wie lerne ich, Vielfalt als Bereicherung zu schätzen?

Als Integrierte Gesamtschule sind gerade diese Fragen alltäglich, die Antworten auf selbige sind jedoch nicht für jeden selbstverständlich. Wir setzen uns dafür ein, dass sie es werden.

 

Ich habe Fragen oder möchte mitarbeiten!

Unsere direkten Ansprechpartner sind

 

Linh (8c)                           Carlos (6b)                 Charlotte (7d)          und Frau Braun.