Fahrt-Bericht (von Marielisa, 11. Klasse)
Unser Ausflug nach Metz war eine sehr schöne Abwechslung zum Schulalltag. Mal kein Mathe oder Bio, sondern Frankreich und Spaß, was für uns Schüler natürlich kein Problem darstellt. Als wir merkten, dass allein schon die Hinfahrt ausgesprochen lustig war und sich alle gut verstanden haben, wussten wir: Metz wird hervorragend.
Am Anfang haben wir die Aufgabe bekommen, Interviews mit den Einwohnern aus Metz zu führen, um zu lernen, mal aus der eigenen Komfortzone rauszukommen und etwas zu wagen, eine effektive Aufgabe für introvertierte Schüler. In diesem Fall auf einer Sprache, die die meisten Schüler nicht besonders mögen, aber genau das ist die Herausforderung. Es war eine gute Idee, die tatsächlich auch unerwartet Spaß gemacht hat, da die Franzosen uns aufgrund unseres Akzents nicht immer gut verstehen konnten, und andersherum genauso, weil sie viel zu schnell gesprochen haben.
Nachdem wir die Aufgabe mit den Interviews abgeschlossen haben, erkundeten wir Metz. Während unseres Rundgangs haben wir viele interessante Sehenswürdigkeiten gesehen, darunter die Kathedrale Saint-Étienne, welche von innen wirklich sehr schön war, den Place Saint-Louis und die Altstadt. Die Stadt wirkte sehr ordentlich und hatte mit ihren alten Gebäuden, kleinen Gassen und vielen Cafés eine gemütliche und entspannte Atmosphäre. Gleichzeitig sorgten die vielen Menschen in den Straßen und auf den Plätzen für eine lebendige Stadt, da immer mal wieder Musiker mit einer Geige oder einem Klavier auftraten.
Anschließend hat das Wetter jedoch nicht so gut mitgespielt, da dann ein sehr starkes Gewitter aufzog und wir deshalb einige Zeit in einem Burger Laden verbracht haben. Dies haben wir jedoch relativ gut ausgenutzt, da wir das als lange und entspannte Essenspause gesehen haben. Aufgrund dessen kam es zu Gesprächen, die wirklich sehr tiefgründig waren, obwohl es eigentlich vom Ort her nicht passte. Daran kann man auch sehr gut erkennen, wie wichtig die Personen sind, mit denen man umgeben ist, und Metz trotz schlechten Wetters genießen kann.
Nach dem Gewitter sind wir noch etwas spazieren gegangen und haben viel gelacht.
Der Tag neigte sich leider auch irgendwann dem Ende zu und wir sind in den Bus gestiegen. Wie zu erwarten, war die Rückfahrt ebenfalls lustig, da wir Spiele spielten und über den Tag redeten, welcher zu schnell endete.
Im Großen und Ganzen war die Metzfahrt eine wirklich sehr schöne Erfahrung mit den verschiedenen Kursen. Man hat sich näher kennengelernt, das Zusammengehörigkeitsgefühl hat sich dementsprechend auch gebessert und das Beste daran: Wir hatten keinen Unterricht. Genießt die Jahre, Monate, Tage oder auch Stunden mit euren Freunden, denn sie vergehen schneller, als man sich das vorstellen kann. Am Ende des Tages wird man genau diese Momente am meisten vermissen.



















