Am 21. Januar 2020, hatte der Bio Lk der MSS 12 von Frau Fakundiny die Möglichkeit, an einem eintägigen Praktikum im Bereich der Gentechnik an der Johannes Gutenberg -Universität in Mainz teilzunehmen.

Die Schüler und Schülerinnen  sind zu diesem Praktikum um 9.00Uhr  eigenständig nach Mainz angereist und durften nach einer Sicherheitseinführung und einem besprochenem Versuchsablauf selbstständig im Labor ihren eigenen genetischen Fingerabdruck mithilfe der PCR- Methode herstellen (künstliche Methode zur Vervielfältigung der DNA).

Der genetische

Fingerabdruck wird anhand  von einem aufwändigen Verfahren ermittelt. Dabei werden individuelle Abschnitte, im Erbgut, in der DNA sichtbar gemacht. Mithilfe des genetischen Fingerabdrucks können Täter belastet und Unschuldige entlastet werden, also ist dieser eine große Hilfe in der Kriminalistik aber auch bei der Bestimmung einer Vaterschaft oder einem anderen verwandtschaftlichem Verhältnis.

Zu Beginn gab es eine Einführung in die biochemischen und gentechnologischen Grundlagen des Versuches. Im Anschluss haben die Schüler/-innen ihre DNA aus ihren eigenen Mundschleimhautzellen entnommen und isoliert. Danach wurde die PCR (Polymerase-Ketten-Reaktion) pipettiert und die Agarosegele gegossen.

Zur Mittagszeit konnten die Schüler die Angebote der Mensa auf dem Unigelände nutzen und sich dort  für den restlichen Labortag stärken.

Nach der Pause haben sie die PCR-Proben aufgetragen und die Gelelektrophorese wurde durchgeführt. In der Zwischenzeit hatten die Schüler eine Theoriestunde zum genetischen Fingerabdruck und zur Analyse der PCR-Produkte.

Zum Schluss konnten die Schüler die Agarosegele analysieren und ihren selbst hergestellten genetischen Fingerabdruck betrachten, welcher nun durch den Ablauf der PCR und der Gelelektrophorese sichtbar gemacht wurde. Die Schüler diskutierten ihre Ergebnisse und führten eine Abschlussbesprechung mit der Projektleitung Frau Wendel durch.

Gegen Nachmittag haben die Schüler sich erneut eigenständig zurück auf den Weg nach Bad Kreuznach gemacht.

Geschrieben von Emma Sulzbacher