Tag 1: Ankunft und Teamspiele

Die Klasse 7a ist vom 14.05. bis 17.05.18 auf Klassenfahrt auf die Marienburg bei Zell an die Mosel gefahren. Wir fuhren um 8:30 Uhr an der Schule mit dem Bus los und kamen auf der Marienburg, die zugleich auch eine Jugendherberge ist, gegen 10:00 Uhr an. Nachdem wir den schweren und steilen Weg mit den Koffern geschafft hatten, bezogen wir bis zum Mittagessen unsere Zimmer und erkundeten die Umgebung rund um die Marienburg. Am Nachmittag begann unsere zweitägige Teamveranstaltung mit dem Erlebnispädagogen Malte, der mit uns diverse Projekte und Spiele gemacht hat. Am Nachmittag starteten wir mit dem Bogenschießen und planten eine Orientierungsschnitzeljagd mit einem Kompass. Am Abend führten wir die Orientierungsschnitzeljagd aus und fanden die versteckten Schätze.

Tag 2: Teamspiele

Nach dem Frühstück startete unser zweiter Tag der Teamspiele mit Malte, bei dem im Zentrum die Stärkung der Klassengemeinschaft und das Vertrauen zu unserer Klasse stand. Bei einem Spiel am Vormittag sollten wir z.B. die Augen verbinden und unserem Partner vertrauen, der uns durch einen Waldweg geführt hat. Wir haben das Spiel bis zu einem großartigen Aussichtsturm fortgesetzt, wo wir Fotos der ganzen Umgebung schossen und noch zwei weitere Teamspiele machten. Ein Spiel war besonders für unsere Klassengemeinschaft sehr hilfreich. Unterhalb des Turmes hatte Malte eine Art trapezförmigen Bereich mit Seilen in drei verschiedenen Höhen abgesperrt. Die Klasse musste aus der Mitte des Bereiches, dem sogenannten Gefängnis, ausbrechen und alle Schüler nach draußen retten. Die Schwierigkeit bestand in den verschiedenen Seilhöhen, da nur fünf Schüler über das niedrigste Seil steigen durften, 13 Personen über das mittlere Seil und 10 Personen über den höchsten Bereich gebracht werden mussten. Bei dem Spiel war jeder der Klasse wichtig und man merkte, dass man dieses nur mit einem funktionierenden Klassenzusammenhalt lösen konnte. Am Nachmittag fand das eigentliche Highlight der Klassenfahrt statt, nämlich das Rutschen von der Burg zu einem unterhalbgelegenen Parkplatz mit einer Seilrutsche. Die Schüler bewiesen viel Mut, von einer solchen Höhe herunterzurutschen, was viel Spaß gemacht hat. Beim Abendessen hatte die Klasse Würstchen im Innenhof der Burg gegrillt und später gab es noch Marshmallow’s und Stockbrot.

Tag 3: Fahrt nach Trier

Am Mittwoch sind wir nach dem Frühstück mit dem Zug in die Innenstadt von Trier gefahren. Zuerst hatten wir eine Führung durch Trier zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten. Als erstes besichtigten wir die Porta Nigra und haben viel über die Geschichte der Römer gelernt. Nach der Porta Nigra sind wir zu weiteren Sehenswürdigkeiten gegangen, wie z.B. dem Dom, der Basilika und zum Marktplatz. Danach durften wir in Kleingruppen durch die Stadt losziehen. Nach dem Shoppen und Entspannen ging es wieder zurück zur Marienburg. Am Abend musste wir leider schon etwas packen, denn der letzte Tag war ebenfalls voller Programm. Trotzdem hatten wir noch viel Spaß, da wir den Abend mit einer kleinen Disco ausgeklungen haben. Wir sangen, tanzten und hatten Spaß. Als alles aufgeräumt war, gingen wir alle schlafen, um am morgigen Tag wieder fit zu sein. Das war ein aufregender Tag und die Vorfreude stieg schon auf den nächsten Tag.

Tag 4: Traben-Trarbach und Floßbau

Am letzten Tag haben wir einen Ausflug mit dem Zug nach Traben-Trarbach gemacht. Dort haben wir unsere neue Teamerin Dori kennengelernt, mit der wir zum Jachthafen gelaufen sind, wo wir von einer schnatternden Gans namens Günter begrüßt wurden, die bei uns den ganzen Vormittag blieb. Die Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt, um zwei Floße zu bauen. Die zwei Teams haben gut zusammengearbeitet, somit konnten wir unsere Floße sicher ins Wasser setzen und darauf fahren.

Auf dem Rückweg haben wir am Moselufer zahlreiche Tiere gesehen (Schwäne mit ihren Babys, Frösche und Wasservögel). Vor der Rückfahrt spendierten uns die Klassenlehrerinnen ein Eis und wir sind zum Bahnhof zurückgelaufen. Ab dem Bahnhof in Bullay wurden wir von unserem Bus abgeholt und sind in die Jugendbildungsstätte gefahren, wo wir unsere Koffer eingeladen haben und zurück nach Bad Kreuznach gefahren sind.

Die Klassenfahrt hat uns insgesamt sehr gut gefallen und besonders die Aktionen rund um die Seilrutsche und den Floßbau haben uns sehr viel Spaß gemacht. Wir konnten über uns auf der Klassenfahrt hinauswachsen und unseren Mut beweisen.