Toda ist ein kleines Mädchen. Sie muss aus ihrem Land flüchten, da „die Einen gegen die Anderen kämpfen“ und es nicht mehr sicher ist für sie. Sie macht sich auf den Weg und erlebt eine Irrfahrt, in deren Verlauf sie auf Schieber, desertierte Soldaten und andere, vom Krieg gezeichnete Menschen trifft. Als sie schließlich im Nachbarland ankommt, verliert sie ihren Namen, da die Menschen dort ebendiesen nicht aussprechen können und sowieso allerhand komische Angewohnheiten haben.

All dies erlebten die Kurse der Jahrgangsstufen 7 bis 10 der Fachrichtung „Darstellendes Spiel“ am 1. Dezember bei ihrem traditionellen Theaterbesuch im Staatstheater Mainz. Sie durften ein sehr liebevoll und eindrücklich vorgetragenes Stück erleben, das vor einem hochaktuellen und traurigen Hintergrund spielt.

Viele der Schülerinnen und Schüler konnten sich sehr gut in die Situation der Hauptfigur Toda hineinversetzen und so entstand im Nachgang des Stückes eine sowohl leb- wie auch ernsthafte Auseinandersetzung mit den Themen Krieg, Flucht und Anderssein. Viele der Schülerinnen und Schüler berichteten von ihren Erfahrungen mit Flüchtlingen bzw. von Situationen, die sie selbst erlebt haben und setzten sich in Diskussionen und im darstellenden Spiel kritisch mit diesen Themen auseinander.

Ein Theaterbesuch, der in jedem Fall lohnt.

http://www.staatstheater-mainz.com/web/veranstaltungen/justmainz/alsmeinvater