Gemeinsames Fastenbrechen an unserer Schule
In diesem Jahr fand an unserer Schule ein besonderes Ereignis statt: das gemeinsame Fastenbrechen. Knapp 150 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassenstufen und Lehrkräfte kamen dafür in der Mensa zusammen, um den Abend miteinander zu verbringen und die Atmosphäre des Fastenbrechens im Islam zu erleben.
Das Fastenbrechen gehört zum Monat Ramadan, der für viele Musliminnen und Muslime eine wichtige Zeit im Jahr ist. Während dieses Monats verzichten sie von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen und Trinken. Nach Sonnenuntergang wird das Fasten mit einer Mahlzeit beendet, die als Iftar bezeichnet wird.
Auch an unserer Schule wurde gemeinsam Iftar gefeiert. Ca. eine Stunde vor Sonnenuntergang trudelten die ersten Schülerinnen und Schüler in der Mensa ein. Jeder von ihnen hatte eine selbst zubereitete Speise dabei, sodass ein vielfältiges Buffet entstand. Dazu gehörte eine große Auswahl an Salaten, Teigwaren, Fingerfood und vielen verschiedenen Süßspeisen. Die große Auswahl zeigte, wie vielfältig die Kulturen an unserer Schule sind.
Bevor das Essen begann, eröffnete Frau Starke im Namen der Schulleitung die Veranstaltung. In ihrer Rede ging es nicht nur um das Fasten selbst, sondern auch um Gemeinschaft, Dankbarkeit und den Respekt für die verschiedenen Kulturen und Lebensweisen.
Als die Sonne schließlich unterging, ertönte der Gebetsruf, vorgetragen von einem ehemaligen Schüler unserer Schule. Wer wollte, konnte das Essen traditionell zuerst mit einer Dattel und Wasser starten. Danach konnten sich alle am Buffet bedienen. Die Atmosphäre war lebhaft und besonders. „Beim Fastenbrechen habe ich mich sehr wohl gefühlt, da die Atmosphäre sehr schön war und ich habe mich mit jedem gut verstanden. Das Essen war sehr vielfältig.“, teilte Megan aus der Klasse 10a am nächsten Tag mit. Ihre Klassenkameradin Bengü berichtete: „Wir haben draußen vor dem Fastenbrechen Volleyball gespielt und ich fand es toll, dass wir einem Gebetsruf zuhören konnten“.
Das gemeinsame Fastenbrechen war für unsere Schule ein gelungenes Beispiel dafür, wie kultureller Austausch und gegenseitiger Respekt im Schulalltag gelebt werden können. Viele Teilnehmende wünschten sich, dass solche Veranstaltungen auch in Zukunft wieder stattfinden, um die Gemeinschaft an unserer Schule weiter zu stärken.








