Gedenktag den Opfern des Nationalsozialismus
Am 27. Januar 2025, dem 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, haben wir, die Schülerinnen und Schüler der IGS Sophie Sondhelm, ein kleines, aber bedeutungsvolles Theaterstück aufgeführt. Die Inszenierung fand auf den Stufen des Mahnmals in der Kirchsteinanlage statt und hatte das Ziel, an die grausamen Verbrechen der Vergangenheit zu erinnern und zugleich eine Brücke zur Gegenwart zu schlagen.
Unser Stück thematisierte, wie die Nationalsozialisten bereits 1933 sogenannte „Fahrkartennach Jerusalem“ an jüdische Bürger verteilten. Heute, im Jahr 2025, sehen wir mit Sorge, dass rechtsextreme Gruppierungen ähnliche Techniken der Ausgrenzung anwenden, indem sie sogenannte „Abschiebe-Tickets One Way“ für Asylbewerber verbreiten.
„Die Welt ist viel zu gefährlich, um darin zu leben – nicht wegen der Menschen, die Böses tun, sondern wegen der Menschen, die daneben stehen und sie gewähren lassen.“
Schon damals warnte Albert Einstein vor der Gefahr des aufkommenden Nationalsozialismus. Doch auch er floh 1933 in die USA.
Mit unserer Aufführung wollten wir ein Zeichen setzen: gegen das Vergessen, gegen Ausgrenzung und für eine Gesellschaft, die aus der Geschichte lernt und sich entschieden gegen Hass und Diskriminierung stellt.


