Die aktuelle Situation stellt die Sportlehrer*innen vor neue Herausforderungen. Unterricht soll vor allem draußen stattfinden. Die Planungen für die Halle müssen erst einmal auf Eis gelegt werden. Nun heißt es gute Ideen für die Unterrichtszeit zu finden.  

Wenn man auf den Weg zum Moebusstadion entlangläuft, fällt einem immer wieder vor allem eines ins Auge: Unmengen von Müll. 

In den Wochen vom 26.10.- 06.11.2020 nutzten daher die Jungen der Klassen 8a, 8b, 10a und 10b die Unterrichtszeit, um Müll auf dem Schulgelände und auf der Pfingstwiese sowie dem Weg dorthin zu sammeln.  

Ausgestattet mit Eimern, Säcken und Zangen stellten sich die Schüler der Herausforderung. 

Dabei fiel den Schülern selbst auf, dass es einige typische Plätze für größere Müllansammlungen gibt. Diese sind vor allem Wartebereiche, wie z.B. in der Nähe des Fußballfeldes auf dem Ostschulhof.  

Auf der Pfingstwiese ist besonders der Zaun vor dem Moebusstadion ein “beliebter Müllabladeplatz”. Der Wind spielt hierbei bestimmt auch eine Rolle.  

Zudem stellten die Schüler fest, dass vor allem Verpackungen aus Kunststoff und Papier sowie Zigarettenstummel in ihren Eimern landeten. Leider liegen auch vermehrt Glasscherben auf der Pfingstwiese. Hier ist besondere Vorsicht geboten.  

Die Gründe für die Vermüllung sehen die Schüler besonders in der Faulheit und Ignoranz mancher Mitmenschen. 

Nicht unerwähnt sollen zwei besondere Vorkommnisse bleiben: 

In der ersten Woche entdeckten Schüler der 10.Klasse auf der Pfingstwiese in einem Mülleimer eine verletzte Taube. Diese konnte befreit werden.  

In der zweiten Woche entdeckte Herr Siegle zwischen Mülltüten einen unversehrten, wenn auch etwas feuchten, 10 € Schein. Das Geld wird nun für eine kleine Belohnung für die fleißigen Schüler genutzt.  

Spannend bleibt die Frage, wie sich die Situation auf dem Schulgelände entwickelt. Dazu werden die Schüler in wenigen Wochen wiederum eine Sammelaktion starten.  

In diesem Sinne: Nit uff de Gass, nit uff de Hof!  

Bleibt gesund! 

(V. Siegle)